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Veranstaltungen und Termine



Psychose-Seminar Witten|Wetter|Herdecke

Das normalerweise alle zwei Monate stattfindende Psychose-Seminar konnte 2020 aufgrund der Infektionslage leider nur an einem Termin stattfinden. Weitere Treffen sind aber für 2021 geplant.

Die Veranstalterinnen des Psychose-Seminars Witten|Wetter|Herdecke hoffen im nächsten Jahr wieder zu den Austauschtreffen einladen zu können. „Wir glauben, dass der „Trialog“, also das gemeinsame Gespräch von Psychiatrieerfahrenen, deren Angehörigen und den im psychiatrischen Hilfesystem beruflich Tätigen, gerade auch in dieser für uns alle anstrengenden Zeit, wichtig ist.“, erklärt Sabine Simon-Tillmann vom Sozialpsychiatrischen Dienst. „Sollte es sich zeigen, dass auch auf längere Sicht eine Präsenzveranstaltung nicht möglich ist, verlegen wir das Psychose-Seminar vielleicht in den ‚virtuellen Raum‘. Noch hoffen wir aber, dass wir uns im nächsten Jahr wieder persönlich begegnen können.“

Termine und Kontakt für weitere Infos:

Die geplanten Termine für 2021 sind: 19. Januar, 16. März, 18. Mai, 20. Juli, 21. September und 16. November, jeweils 18 bis 20 Uhr. Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben.

Wer aktuell informiert und auch zukünftig zu den Psychose-Seminaren eingeladen werden möchte, kann sich bei Sabine Simon-Tillmann vom Sozialpsychiatrischen Dienst melden:
Telefon: 02302 92 22 25 oder E-Mail: s.simon@en-kreis.de


Das Katzenprinzip

Lesung mit Bestsellerautorin Christiane Wirtz

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Witten|Wetter|Herdecke hatte zusammen mit dem Psychose-Seminar Witten|Wetter|Herdecke zu einer Lesung mit Bestsellerautorin Christiane Wirtz in die Bibliothek Witten eingeladen.

Aufgrund der aktuellen Ereignisse ist die Lesung bis auf Weiteres verschoben.

Ganz müssen wir auf Christine Wirtz dennoch nicht verzichten, denn Interessierte können auf YouTube ihrer Lesung folgen:



Wirtz, geboren 1966 ist Journalistin, Autorin und Coach. Sie ist 34, als sie das erste Mal an einer Psychose erkrankt. Fünf „schizoaffektive Psychosen“ hatte sie bisher. Die letzte brachte sie an den Rand ihrer Existenz. Statt sich aufzugeben, hat sie ihr Leben wieder selbstbestimmt in die Hand genommen und ein Buch darüber geschrieben: „Neben der Spur. Wenn die Psychose die soziale Existenz vernichtet“. Das Buch wurde zum Bestseller und Wirtz kämpfte sich zurück in ihr Leben.

Was ihr selbst dabei geholfen hat, darüber hat sie jetzt ein zweites Buch geschrieben: „Das Katzenprinzip“. So nennt sie sieben Grundregeln, denen sie nach ihrer Psychose instinktiv folgte und die ihr in ein neues Leben halfen. Sie wollte sie selbst bleiben. Mit den Regeln des Katzenprinzips hat sie es geschafft.

„Wir freuen uns, dass Christiane Wirtz nach dem großen Erfolg 2018 auch mit Ihrem neuen Buch wieder nach Witten kommt“, erklärt Anke Steuer von der Selbsthilfe-Kontaktstelle. „Sie macht mit ihren Büchern Betroffenen und auch Angehörigen Mut und zeigt, dass ein selbstbestimmtes Leben auch mit einer psychischen Erkrankung möglich ist. Genau darum geht es uns auch bei den regelmäßig stattfindenden Austauschtreffen im "Psychose-Seminar“. Gemeinsam möchten wir Psychosen und andere psychische Erkrankungen aus der Tabuzone holen und Betroffene sowie Angehörige mit der Erkrankung nicht allein lassen. Wir freuen uns deshalb auch, dass wir mit dem Thema wieder in der Bibliothek in Witten zu Gast sind, mitten im ganz normalen Leben.“

Die Lesung wurde zunächst auf die zweite Jahreshälfte 2020 verschoben. Wann sie tatsächlich nachgeholt werden kann, ist noch unklar. Interessierte können sich gerne melden, wir teilen dann gerne den neuen Termin mit.


Selbsthilfetag

Selbsthilfegruppen stellten sich im evangelischen Krankenhaus in Witten vor

2019 fand erstmalig ein Selbsthilfetag im evangelischen Krankenhaus in Witten statt. Selbsthilfegruppen waren eingeladen, sich dort mit Infoständen zu präsentieren.

„Die Veranstaltung war ein schöner Erfolg.“, erklärt Anke Steuer von der Selbsthilfe-Kontaktstelle. „Es war eindrucksvoll, dass wir an den Infoständen teilweise sehr ausführliche Beratungsgespräche geführt haben. Besonders gefreut haben wir uns darüber, dass auch Krankenhausmitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorbeigekommen sind und sich informiert haben. Insgesamt wurden wir vom Krankenhaus super unterstützt. Ein guter Start für die geplante Kooperation der Selbsthilfegruppen mit dem Krankenhaus.

Aus dem Waffelverkauf der Gesundheits- und Krankenpflegeschülerinnen und -schüler haben wir dann auch noch eine Spende in Höhe von 243 Euro erhalten. Weil die Stimmung und das Miteinander beim Aktionstag so schön waren, wollen wir das Geld direkt in ein kleines Sommerfest für die Selbsthilfe-Aktiven investieren.“

Einen kleinen Bericht mit Fotostrecke gibt es hier auf der Internetseite des EVK

 



 
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