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Veranstaltungen und Termine



Psychose-Seminar Witten|Wetter|Herdecke

Eigentlich sollte am 18.01.2022 wieder ein „Psychose-Seminar“, so die traditionelle Bezeichnung der Gesprächsrunden für Psychiatrieerfahrene, Angehörige und beruflich in der Psychiatrie Tätige, stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie muss dieser Termin aber wieder abgesagt werden. „Wir bedauern dies sehr“, erklärt Mitveranstalterin Sabine Simon-Tillmann vom Sozialpsychiatrischen Dienst, „aber in der aktuellen Situation sehen wir keine andere Möglichkeit. Dabei haben wir noch bei unserem Austausch im November viele Themen für die kommenden Treffen gesammelt. Wir hoffen jetzt, dass der Termin am 15. März wieder stattfinden kann.“

Das Psychose-Seminar Witten|Wetter|Herdecke findet seit 2018 alle zwei Monate, jeweils am 3. Dienstag im Januar, März, Mai, Juli, September und November von 18 - 20 Uhr im Café Treff° neben der Wittener Werk°Stadt statt.

Wer immer aktuell über die Termine informiert werden möchte, kann sich bei Sabine Simon-Tillmann vom Sozialpsychiatrischen Dienst melden: Telefon: 02302 92 22 25 oder E-Mail: s.simon@en-kreis.de. Neue Interessierte sind herzlich Willkommen!


Das Katzenprinzip

Lesung mit Bestsellerautorin Christiane Wirtz

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Witten|Wetter|Herdecke hatte zusammen mit dem Psychose-Seminar Witten|Wetter|Herdecke zu einer Lesung mit Bestsellerautorin Christiane Wirtz in die Bibliothek Witten eingeladen.

Aufgrund der aktuellen Ereignisse ist die Lesung bis auf Weiteres verschoben.

Ganz müssen wir auf Christine Wirtz dennoch nicht verzichten, denn Interessierte können auf YouTube ihrer Lesung folgen:



Wirtz, geboren 1966 ist Journalistin, Autorin und Coach. Sie ist 34, als sie das erste Mal an einer Psychose erkrankt. Fünf „schizoaffektive Psychosen“ hatte sie bisher. Die letzte brachte sie an den Rand ihrer Existenz. Statt sich aufzugeben, hat sie ihr Leben wieder selbstbestimmt in die Hand genommen und ein Buch darüber geschrieben: „Neben der Spur. Wenn die Psychose die soziale Existenz vernichtet“. Das Buch wurde zum Bestseller und Wirtz kämpfte sich zurück in ihr Leben.

Was ihr selbst dabei geholfen hat, darüber hat sie jetzt ein zweites Buch geschrieben: „Das Katzenprinzip“. So nennt sie sieben Grundregeln, denen sie nach ihrer Psychose instinktiv folgte und die ihr in ein neues Leben halfen. Sie wollte sie selbst bleiben. Mit den Regeln des Katzenprinzips hat sie es geschafft.

„Wir freuen uns, dass Christiane Wirtz nach dem großen Erfolg 2018 auch mit Ihrem neuen Buch wieder nach Witten kommt“, erklärt Anke Steuer von der Selbsthilfe-Kontaktstelle. „Sie macht mit ihren Büchern Betroffenen und auch Angehörigen Mut und zeigt, dass ein selbstbestimmtes Leben auch mit einer psychischen Erkrankung möglich ist. Genau darum geht es uns auch bei den regelmäßig stattfindenden Austauschtreffen im "Psychose-Seminar“. Gemeinsam möchten wir Psychosen und andere psychische Erkrankungen aus der Tabuzone holen und Betroffene sowie Angehörige mit der Erkrankung nicht allein lassen. Wir freuen uns deshalb auch, dass wir mit dem Thema wieder in der Bibliothek in Witten zu Gast sind, mitten im ganz normalen Leben.“

Die Lesung wurde zunächst auf die zweite Jahreshälfte 2020 verschoben. Wann sie tatsächlich nachgeholt werden kann, ist noch unklar. Interessierte können sich gerne melden, wir teilen dann gerne den neuen Termin mit.


Selbsthilfetag

Selbsthilfegruppen stellten sich im evangelischen Krankenhaus in Witten vor

2019 fand erstmalig ein Selbsthilfetag im evangelischen Krankenhaus in Witten statt. Selbsthilfegruppen waren eingeladen, sich dort mit Infoständen zu präsentieren.

„Die Veranstaltung war ein schöner Erfolg.“, erklärt Anke Steuer von der Selbsthilfe-Kontaktstelle. „Es war eindrucksvoll, dass wir an den Infoständen teilweise sehr ausführliche Beratungsgespräche geführt haben. Besonders gefreut haben wir uns darüber, dass auch Krankenhausmitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorbeigekommen sind und sich informiert haben. Insgesamt wurden wir vom Krankenhaus super unterstützt. Ein guter Start für die geplante Kooperation der Selbsthilfegruppen mit dem Krankenhaus.

Aus dem Waffelverkauf der Gesundheits- und Krankenpflegeschülerinnen und -schüler haben wir dann auch noch eine Spende in Höhe von 243 Euro erhalten. Weil die Stimmung und das Miteinander beim Aktionstag so schön waren, wollen wir das Geld direkt in ein kleines Sommerfest für die Selbsthilfe-Aktiven investieren.“

Einen kleinen Bericht mit Fotostrecke gibt es hier auf der Internetseite des EVK

 



 
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